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Das Auto der Zukunft

18. November 2011

Anlässlich der Internationalen Automobilausstellung im Herbst 2011 hat die BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) eine repräsentative Umfrage zum Thema Mobilität in Auftrag gegeben. Über 1000 Menschen in Deutschland wurden zu Elektromobilität befragt –mit überraschendem Ergebnis. Laut Studie sind 69 Prozent aller deutschen Befragten bereit, auf ein Elektroauto umzusteigen, unter der Bedingung, dass die Kosten nicht höher als wie bei Diesel- oder Benzinfahrzeugen sind. Die Studienautoren orten hier einen deutlichen Stimmungsumschwung in der Bevölkerung. Vor wenigen Jahren waren es gerade einmal 39 Prozent, die sich für ein Elektroauto interessiert haben.

Weitere wichtige Erkenntnisse der Studie sind:
Zu den bisherigen Entscheidungskriterien beim Kauf eines Autos kommen in Zukunft vor allem technische Komponenten hinzu. Internet-Zugang im Auto oder die Integration von Multimedia-Geräten sollen in Zukunft Standard werden. Dazu zählen z.B. USB- oder iPod-Anschlüsse. Die Studie zeigt, dass die Vernetzung der Fahrzeuge zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das Auto der Zukunft ist ständig online und so mit seiner Umgebung und anderen Autos vernetzt. Es tauscht Informationen aus und ist so z.B. über Staus, Straßensperren oder Gefahren auf der Strecke informiert. Funktionen wie Hotel- oder Tankstellenfinder, Online-Straßenkarten, die Vernetzung mit Sozialen Netzwerken wie Facebook, Online-Spielen, Videos uvm. runden das Angebot des Autos der Zukunft ab.

Elektroautos gehört die Zukunft
Laut Studie glauben 71 Prozent der Bevölkerung, dass Elektroautos an Bedeutung gewinnen werden. Noch mehr Menschen (75 Prozent) sehen ein Potenzial für Fahrräder mit Elektromotor. Die so genannten Pedelecs sind ein Boomsegment. Nur bei Motorrädern glauben deutlich weniger (44 Prozent) an den Elektroantrieb.

Die Umfrage fand im August dieses Jahres statt und wurde, im Auftrag der BITKOM, vom Institut Aris durchgeführt. Insgesamt 1.000 volljährige Bürger (darunter 700 Autofahrer) wurden befragt.

 

 

 

 

 

 

 

Hier finden Sie die Studie zum Download

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